Nähe und Distanz im Unterricht

für mehr eigene Zufriedenheit beim Lehren

Wo wir im Beruf mit Menschen zu tun haben, müssen wir Beziehungen in der Balance zwischen emotionalem Engagement und gefühlloser Distanz gestalten. Im emotionalen Engagement tendieren wir zum Ausbluten, in der gefühllosen Distanz neigen wir zum Erstarren. Die Art der Beziehung wird beeinflusst durch Machtgefälle, Rollen und berufliche Aufgaben auf der einen Seite, auf der anderen wirken persönliche Wertvorstellungen, Bedürfnisse und Muster. Bei Schieflage in diesem Spannungsfeld wird meist viel unserer eigenen Energie verschwendet, was bis zur körperlichen oder seelischen Erkrankung führen kann.

Wir wissen oft, dass wir etwas verändern sollten. Die Mechanismen, die wir bedienen, um uns zu schaden, sind uns eher weniger transparent und noch seltener wenden wir die jeweils individuellen Ressourcen an, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

 

Wenn Sie Ihre bisherige Haltung neu überdenken wollen, bieten wir in dieser Fortbildung im geschützten Rahmen vielfältige Möglichkeiten dazu an. Im Gespräch, anhand von Fallbeispielen und Übungen betrachten wir die individuelle Situation und Prägung, probieren neue Positionierungen aus und verankern dies, um nachhaltige Wirkung zu erzeugen.

 

Ziele der Fortbildung

  • Wie geht’s mir im Unterricht besser? (Metaziel)
  • Zwischen Nähe und Distanz beim Lehren unterscheiden können.
  • Die berufliche und private Rolle voneinander abgrenzen können.
  • Ressourcengerecht unterrichten können.

Inhalte der Fortbildung

  • Warum bin ich da, wo ich bin? & Bin ich da, wo ich bin, richtig?
  • Lehrer*in- und Schüler*innenreflexion
  • Meine Stärken als Person (gesamtheitlich)
  • Meine Lehrer*inpersönlichkeit – Kompetenzen und Ressourcen stärken
  • Rollenklarheit gewinnen
  • Empathie - Definition und Bedeutung in Lehrkontexten
  • Grenzen und Grenzüberschreitungen
  • Wahrnehmen: Eigene Grenzen – eigener Raum
  • Nähe - Distanz – Dimensionen lehrenden Handelns
  • Selbstabgrenzung
  • Nein-Sagen können
  • Reflexion der eigenen Handlungsweisen
  • Situative Balance

Methoden:

  • Dozenteninput
  • Übungen
  • Bearbeitung individueller Anliegen
  • Fallbeispiele
  • Erfahrungsaustausch

Zielgruppe

Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen der OGS, Sozialpädagog*innen

 

Hilfsmittel

Flipchart, Beamer, Moderations-/ Metaplanwand

 

Alles auf einen Blick.